Holz, Metall und Glas gehören zu den wertvollsten Rohstoffen im Abfall – vorausgesetzt, sie werden richtig getrennt. Sauber sortiert lassen sich diese Materialien fast vollständig wiederverwerten und ersetzen teure, energieintensive Primärrohstoffe. Landen sie dagegen im Mischabfall, ist der Wert verloren und die Entsorgung wird unnötig teuer. Dieser Beitrag erklärt, wie das Recycling der drei Fraktionen funktioniert und worauf es bei einer Räumung oder Renovation ankommt.
Holz: vom Altmöbel zur Spanplatte und Energie
Altholz wird nach Belastungsgrad unterschieden. Unbehandeltes Holz lässt sich stofflich verwerten, etwa zu Spanplatten. Behandeltes oder lackiertes Holz geht in die thermische Verwertung und liefert Energie. Wichtig ist die Trennung von Beschlägen, Nägeln und Fremdstoffen – je sauberer das Holz, desto besser die Verwertung.
Metall: nahezu unendlich wiederverwertbar
Metalle sind der Star im Recycling: Eisen, Aluminium, Kupfer und Co. lassen sich ohne Qualitätsverlust immer wieder einschmelzen. Das spart enorm viel Energie gegenüber der Neugewinnung. Deshalb lohnt es sich, Altmetall konsequent auszusortieren – es hat einen echten Materialwert und senkt die Entsorgungskosten. Sperrige Metallteile fallen häufig bei einer Sperrgut-Entsorgung an.
Glas: ein Kreislauf, der funktioniert
Glas kann praktisch endlos recycelt werden. Entscheidend ist die Trennung nach Farben und die Sauberkeit – Fremdstoffe wie Keramik oder Spiegel stören den Prozess. Aus Altglas entsteht neues Glas mit deutlich geringerem Energieaufwand als bei der Herstellung aus Sand, Soda und Kalk.
Warum die Trennung schon vor Ort entscheidet
Die Recyclingquote wird nicht auf der Deponie bestimmt, sondern beim Ausräumen. Wer Holz, Metall und Glas bereits an der Quelle trennt, erreicht eine hohe Verwertung und vermeidet teuren Mischabfall. Bei einer professionellen Entsorgung werden die Fraktionen deshalb direkt getrennt erfasst und den richtigen Verwertungswegen zugeführt.
Häufige Fragen
Muss ich Holz, Metall und Glas selbst trennen?
Bei einer beauftragten Räumung oder Entsorgung übernimmt das Team die Trennung vor Ort. Wer selbst entsorgt, sollte die Fraktionen aber unbedingt getrennt halten.
Hat Altmetall einen Wert?
Ja. Metalle haben einen Materialwert und können die Entsorgungskosten senken oder einen kleinen Erlös bringen.
Warum darf kein Spiegel oder Keramik ins Altglas?
Diese Materialien haben einen anderen Schmelzpunkt und stören den Recyclingprozess. Sie gehören in den Restmüll oder die entsprechende Sammlung.
Wertstoffe richtig verwerten lassen
RAEN trennt Holz, Metall, Glas und weitere Fraktionen direkt vor Ort und führt sie der fachgerechten Verwertung zu: ressourcenschonend und kosteneffizient.
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